"Kunst und Schach sind nur
 verschiedene Felder, in
 denen dieselbe Poesie
 Ausdruck findet."

       Wladimir Kramnik

Schachclub Klosterreichenbach e.V.

Vereinsmeisterschaft 2018

Die 5. Runde und damit letzte Runde ist gelost ...

Anbei die Auslosung der fünften Runde.

Gespielt wird der selbe Modus wie in der Verbandsrunde. D.h. 90 min Zeit für die ersten 40 Züge und 30 min für den Rest der Partie. Zusätzlich gibt es pro Zug, ab dem ersten Zug 30 sek. Bonus.

In der Regel sollten drei Wochen für die Spiele einer Runde genügen, so sollten die Spiele bis 29. Oktober gespielt sein.


Kreuztabelle im Schweizer-System nach der 5. Runde
Nr. Teilnehmer TWZ 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 Punkte Buchh
1. Veselinov,Yovan 1158 ** 1 ½     1 1   1       4.5 14.0
2. Wagle,Rainer 1711 0 **   1 1   ½ 1         3.5 15.0
3. Hodza,Bajram 1353 ½   ** 0 ½     1   1     3.0 15.0
4. Reuff,Markus 1481   0 1 ** ½ ½     1       3.0 14.0
5. Holzer,Fritz 1228   0 ½ ½ **   ½         1 2.5 12.0
6. Schröder,Peter 1405 0     ½   **       0 1 1 2.5 11.0
7. Schröder,Sven 1343 0 ½     ½   **       1   2.0 14.5
8. Haberstroh,Christ 1133   0 0         **   1 1   2.0 13.0
9. Veselinova,Niya   0     0         **   1 1 2.0 11.5
10. Hittler,Sascha 1242     0     1   0   **   1 2.0 11.0
11. Braun,Peter 1131           0 0 0 0   ** 1 1.0 10.0
12. Gaiser,Oskar 955         0 0     0 0 0 ** 0.0 11.0

Paarungsliste der 5. Runde  
TNr Teilnehmer - TNr Teilnehmer Ergebnis
8. Veselinov,Yovan - 1. Wagle,Rainer 1 - 0
3. Reuff,Markus - 2. Schröder,Peter ½ - ½
6. Holzer,Fritz - 4. Hodza,Bajram ½ - ½
7. Haberstroh,Christof - 5. Schröder,Sven  - 
9. Veselinova,Niya - 10. Hittler,Sascha  - 
12. Gaiser,Oskar - 11. Braun,Peter 0 - 1

 

Spielbericht Verbandsrunde 2018/19 - 1. Runde - 29. September 2018

Mit einem Unentschieden zum Auftakt in die neue Saison

Am ersten Spieltag durfte die zweite Besetzung ran, da wir noch auf ein paar im Urlaub weilende Spieler verzichten mussten. Trotzdem rechneten wir uns gegen den Aufsteiger aus der B-Klasse Chancen aus. Der Papierform nach war jedenfalls ein Sieg möglich.

Unser Gegner, die dritte Mannschaft aus Donautal-Tuttlingen bestand aus ein paar alten Hasen und Nachwuchsspielern. Bei beiden ist die reine DWZ-Zahl nicht besonders aussagekräftig für die Spielstärke. Das mussten wir auch bereits nach kurzer Spielzeit anerkennen.

Wir durften in Tuttlingen mit einem Punkt Vorsprung in die Partien starten, da unser Gegner das Brett zwei freilassen musste und so war ich an diesem Abend zum Zuschauen verdammt.

Nach ungefähr einer Stunde kristallisierte sich bereits heraus, dass das trotz des Vorsprungs als knapper Kampf enden würde. An Brett 1 entwickelte sich eine ruhigere, ausgeglichene Partie. Rainer hatte soweit alles im Griff. Die Partien von Peter an Brett 3 und Kevin an Brett 4 sahen da bereits alles andere als gut aus. Beide kamen wirklich schlecht aus der Eröffnung. Sascha an Brett 5 und Hans an Brett 6 kamen solide aus der Eröffnung. Hans kam etwas unter Druck, stand aber gut und Sascha machte kräftig Druck am Königsflügel. Auch an Brett 7 war bei Christof noch alles in Ordnung mit einer ausgeglichenen Partie. Lumine, die an Brett 8 das erste Spiel für uns spielte, hatte es mit einem jungen ungestümen Gegner zu tun, der auch sofort zum Angriff blies und alles Richtung Königsflügel warf. Sie blieb aber ruhig und baute ihre Stellung langsam aber sicher auf und aus.

Hier kam es dann auch am schnellsten zu einer Entscheidung. Lumine musste die Qualität geben, der Angriff verlief dann aber im Nichts und zurück blieb eine wesentlich bessere Stellung mit einem gedeckten Freibauern. Letztlich führte das zu einem groben Fehler ihres Gegners, der dann die Dame einstellte und aufgab. Hut ab für diese schöne erste Partie für uns. Damit führten wir 2:0.

Dummerweise war hier bereits klar, dass Peter und Kevin wohl die Partien nicht halten könnten. Bei Peter bestand noch etwas Hoffnung, aber Kevins Partie war nicht mehr zu retten. Christof hatte sich an Brett 7 „veropfert“ und damit eine Figur für zwei Bauern gegeben. Die Stellung lies noch Hoffnung zu, da der gegnerische König etwas anfällig in der Mitte stand. Hans, Sascha und Rainer standen gut, aber keiner auf Gewinn. Es war klar, dass das eng werden würde.

Nun hatten wir bei Sascha und bei Rainer ein Remisangebot des Gegners. Im Nachhinein hätten wir (wieder einmal) beide annehmen sollen. Aber zu diesem Zeitpunkt war das wirklich schwierig zu entscheiden. Beide Partien standen Gut für uns, das war natürlich auch der Grund für die Remisangebote. Die Frage war: brauchen wir bei einer der beiden Partien den vollen Punkt?

Dann rettete Christof die Partie! Er erkämpfte zunächst eine Figur zurück und willigte dann in ein Remis ein. Hans drehte die Partie dann auch klar zu seinen Gunsten und Stand mit einer Figur mehr auf Gewinn. Jetzt war klar, dass uns zwei Remis reichen würden.

Rainer, der zwar einen Mehrbauern gewonnen, aber in der Zwischenzeit auch eine Qualität verloren hatte, konnte in ein Remis gehen. Saschas Gegner war aber nun klar, dass das Remis wohl nicht reichen würde und spielte nun auf Alles oder Nichts.

Kevin musste seine Partie verloren geben, er stand kurz vor dem sicheren Matt. Auch Peter gab dann letztlich in hoffnungsloser Stellung auf. Und auch der Gegner von Hans gab nun auf. Damit stand es 4:3 für uns. Immerhin konnten wir nicht mehr verlieren.

Saschas Gegner versuchte es nun mit der Brechstange. In schwieriger Taktischer Stellung und in Zeitnot schaffte er mit 30 Sekunden auf der Uhr die Zeitkontrolle im 40. Zug. Mit einem zugegeben schönen Figurenopfer legte er Saschas König frei und hatte plötzlich einen starken Angriff. Er leistete sich dabei allerdings einen groben Fehler und Sascha hätte ins Remis zwingen können. Aber nach drei Stunden Spielzeit und dem Druck der letzten, entscheidenden Partie zog er den König auf das falsche Feld und verlor damit die Partie zum letztendlich fairen 4:4 Endstand.

Markus Reuff

 

Einzelergebnisse

Spielbericht Verbandsrunde 2017/18 - 9. Runde - 21. April 2018

Mit einer 2:6-Packung gegen Dotternhausen in die Sommerpause

Es sei deutlich ausgesprochen: Mit einer verdienten Niederlage beendeten wir letzten Samstag die Saison 2017/18. Mit nur sieben Spielern - und dadurch auch nur mit wenig Motivation - fuhren wir nach Dotternhausen und handelten uns so auch verdient die dritte Niederlage in dieser Runde ein.

Das Geschehen ist schnell zusammengefasst. Nach zwei Stunden standen die beiden Peter und Kevin bereits auf Verlust. Die Gründe dafür waren zwar verschieden, aber irgendwie doch gleich. Es fehlte an der notwenigen Konzentration und da nehme ich mich selbst nicht aus. Die Luft war einfach raus. Einzig Markus (Remis) und Hans (Gewinn) konnten an ihre bisherige Form anknüpfen und holten so eineinhalb der beiden letzten Brettpunkte dieser Saison. Nach drei Stunden war es auch bei Bayram vorbei und ich selbst hatte wirklich Glück, dass Leo Predikant auch nicht den besten Tag erwischt hatte und ich deshalb mit einem glücklichen Remis zufrieden sein müsste.

Damit geht eine kuriose Spielzeit zuende. Mit acht Punkten sind wir gerade so nicht abgestiegen. Verrückt, mit nur vier Punkten mehr wären wir sogar aufgestiegen. So eng ging es schon seit Ewigkeiten nicht mehr zu.

Und unsere Leistung? Ich sage einmal: Durchwachsen. Wir haben gegen die beiden Aufsteiger 4:4 gespielt, aber gegen beide Balinger Mannschaften verloren, was nicht hätte passieren dürfen. Unser größtes Manko liegt in der geringen Anzahl der uns zur Verfügung stehenden Stammspieler. Zum ersten Mal seit vielen Jahren ist es am letzten Wochenende wieder einmal passiert, dass wir nicht vollzählig antreten konnten. Das ist bitter. Zudem macht uns das ständige Aufrücken zu schaffen. Während wir an den mittleren und hinteren Brettern gut gepunktet haben, haben wir vorne einfach zuwenig Substanz. Dass wir dieses Jahr nicht abgestiegen sind, haben wir vor allem Markus, Hans und Kevin zu verdanken. Auch bei den "Nachrückern" hat leider nur Sven eine positive Bilanz. Er hat uns zweimal wirklich den A... gerettet.

Was bleibt? Wir sind nicht abgestiegen, obwohl wir Abstiegskandidat aufgrund der beschriebenen Verhältnisse waren. Die neue Aufteilung der Klassen mit 10 Mannschaften in einer A-Klasse macht uns zu schaffen. Was bleibt ist die Hoffnung, dass wir in der nächsten Runde mit zwei neuen starken Spielern an den vorderen Brettern besser dastehen. Auch an der bisherigen Aufstellung müssen wir Änderungen vornehmen. Schauen wir einmal auf die neuen DWZ und handeln dann.

Am Ende gratulieren wir Pfalz und Horb zum Aufstieg in die Kreisklasse. "Ihr habt's verdient, auch wenn Ihr gegen uns nicht gewonnen habt!" Für uns ist das natürlich bitter, denn mit Pfalz und Horb gehen die räumlich nahegelegenen Mannschaften nach oben und wir fahren zweimal mehr fast 100 km weit zum jeweiligen Spielort. Aber sei's drumm. Wir werden auch das meistern.

Klaus Dilper

Vereinspokal 2017

Horst Bäuerle gewinnt den Vereinspokal 2017

Das Finale im Vereinspokal zwischen Horst Bäuerle und Sascha Hittler war eine spannende Partie. Die Kontrahenten lieferten sich einen Kampf, die Horst mit den weissen Steinen mit 1. c4 in ein Abspiel der englischen Eröffnung leitete. Zunächst verlor Sascha einen Bauer im 12. Zug, den Horst aber im 27. Zug wieder zurückgab. Nach dem 32. Zug landeten dann die beiden in einem kniffligen Bauernendspiel - jeder hatte noch sechs Bauern auf dem Brett - und im 46. Zug einigten sich beide auf ein Remis.

In den folgenden Blitzpartien setzte sich dann letztendlich die Routine von Horst Bäuerle gegen Sascha Hittler durch.

Herzlichen Glückwunsch Horst zum Pokalsieg 2017.

Paarungsliste der 4. Runde  
TNr Teilnehmer - TNr Teilnehmer Ergebnis
1. Bäuerle,Horst - 8. Hittler,Sascha 1 - 0

Spielbericht Verbandsrunde 2017/18 - 5. Runde - 13. Januar 2018

Lokal-Derby endet Unentschieden

Wieder war es einmal soweit: "Pfalz kommt!"

Wie immer, wenn dieser Ruf erschallt, herrschte auch diesmal in der Mannschaft eine Mischung aus Vorfreude und selbstauferlegter Erwartungshaltung. Ist ein Sieg gegen Dornstetten-Pfalzgrafenweiler doch das Beste was einer Klosterreichenbacher Mannschaft passieren kann. Dass es diesmal nicht ganz gereicht hat lag jedoch nicht an einer überzogenen Erwartungshaltung, sondern an der Tatsache, dass man in Pfalz eben auch Schachspielen kann und wir im Grunde - gemessen an der DWZ - die spielschwächere Mannschaft sind.

Um es auf den Punkt zu bringen: Wäre Pfalz mit ihrer kompletten Mannschaft aufgelaufen, hätten wir diesmal wohl das Nachsehen gehabt, denn Martin Willms musste krankheitsbedingt passen und so blieb das 1. Brett von Pfalz unbesetzt, was mir seit vielen Jahren einmal wieder einen kampflosen Punkt einbrachte.

Umso besser war, dass Peter Braun einen extrem schnellen Punkt an Brett 8 einfahren konnte, so dass wir bereits nach einer guten Stunde 2:0 in Führung lagen. Dann tat sich die nächsten zwei Stunden an den Brettern nichts Entscheidendes, so, dass es wie so oft bei Turnierpartien, auf die letzte reguläre Stunde ankam, und die hatte es auch in sich. Zuerst verlor Bajram Hodza an Brett 2 seine Partie und dann unterlief Sven Schröder an Brett 7 in besserer Stellung ein kapitaler Fehler, der unverzüglich zum Verlust seiner Partie führte.

Damit war unser Vorsprung weggeschmolzen wie Schnee in der Sonne. "Hans im Glück" machte seinem Namen diesmal alle Ehre, denn er schaffte es tatsächlich in einer fast aussichtslosen Stellung durch ein Springeropfer in ein Endspiel König gegen König + Randbauer + Läufer der falschen Farbe abzuwickeln, was bekanntlich in einem Remis endet, wenn der schwächere König das Umwandlungsfeld unter Kontrolle hat.

Nach über drei Stunden stand es also 2.5:2.5 und die restlichen drei Partien hatten es allesamt in sich. Peter Schröder verlor eine Figur, und opferte noch eine zweite in der Hoffnung auf ein Dauerschach, was ihm aber leider nicht vergönnt war. Es lag also an Kevin und Markus Reuff zu retten was noch zu retten war. Kevin, der in der ganzen Partie gegen meinen ehemaligen Schüler Matthias Umpierrez an Brett 5 beengt stand, verlor einen Bauern, konnte diesen aber durch ein Läuferopfer auf h2 mit anschließendem Rückgewinn der Figur wieder ausgleichen. Mit nur noch wenigen Minuten auf der Uhr bei beiden, einigten sich die jungen Kampfhähne dann nach fast vierstündigem Fight auf ein Remis.

Die Partie des Abends aus unserer Sicht spielte aber Markus Reuff, der mit Waltraud Morlock niemand Geringeres als die Grand Dame d'échecs aus Pfalz als Gegnerin hatte. Schon recht früh war die Spielanlage auf dem Brett klar, ergab sich doch aus der Eröffnung eine Stellung, in der Waltraud einen Isolani auf der d-Linie zu verteidigen hatte. Markus gelang es, den Vorstoß des Isolanis lehrbuchmäßig mit einem Springer zu verhindern, und konterte zudem den folgenden Angriff seiner Gegnerin mit ausgezeichnetem Stellungsspiel. Die etwas zu offensiv agierende Waltraud Morlock unterschätzte den von Markus in die Wege geleiteten Gegenangriff und sah sich, fast wie aus dem Nichts, mit einem Bauernvorstoß konfrontiert, den Markus am Ende mit einer taktischen Fesselung in ein unabwendbares Matt überführte. Chapeau Markus! Das war eine echte Meisterleistung.

So wurde es zwar nichts mit dem vierten Sieg in Folge gegen Pfalz, aber mit dem leistungsgerechten 4:4 können beide Seiten zufrieden sein.

Klaus Dilper

Einzelergebnisse

 

Spieltermine - Verbandsrunde 2018/19

29.09. Donaut.-Tutt.3 - Klosterreichenb. 4 : 4
20.10. Klosterreichenb. - Rottweil 2 6 : 2
17.11. Spaichingen 3 - Klosterreichenb. 2,5 : 5,5
08.12. Klosterreichenb. - Schömberg 1 4 : 4
12.01. Nusplingen 2 - Klosterreichenb.      
02.02. Klosterreichenb. - Balingen 4      
16.02. Trossingen 2 - Klosterreichenb.      
16.03. Möhringen 1 - Klosterreichenb.      
30.03. Klosterreichenb. - Dotternhausen 1      

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Zu unserem Spiel- und Trainingsabend treffen wir uns jeden Montag um 19.oo Uhr im "Alten Rathaus" in Klosterreichenbach neben dem Gasthaus Schützen.

Café-Schach ist jeden Sonntag 10-13 Uhr im Café am Eck in Baiersbronn.

Gäste sind jederzeit herzlich willkommen.

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