"Kunst und Schach sind nur
 verschiedene Felder, in
 denen dieselbe Poesie
 Ausdruck findet."

       Wladimir Kramnik

Schachclub Klosterreichenbach e.V.

Vereinspokal 2015

Klaus Dilper verteidigt Titel

In einer spannenden Finalpartie verteidigte der Vorjahressieger Klaus Dilper mit den weissen Steinen seinen Titel gegen Horst Bäuerle.

Beide Spieler begannen zurückhaltend und liesen sich lange Zeit um Ihre jeweilige Position zu verbessern. Mit Zugumstellungen landeten sie letztlich in einer Englischen Eröffnung. Beide wollten das Zentrum geschlossen halten, so blies Klaus im 15. Zug zum Angriff am Königsflügel. In der Folge opferte er schliesslich noch einen Bauern für eine offene Linie und bekam dadurch Druck auf die schwarze Königsstellung. Letztendlich führte aber eine Ungenauigkeit von Horst - dessen Zeit auch langsam knapp wurde - dazu, dass Klaus mit einem Springeropfer ein vierzügiges Matt hatte.

Herzlichen Glückwunsch an den Pokalsieger 2015: Klaus Dilper.

Spielbericht Verbandsrunde 2015/2016 - 2. Runde - 17. Oktober 2015

Auswärtssieg zur Tabellenführung

Nach dem verhaltenen 4:4 im Auftakt gegen Bisingen-Steinhofen war diesmal bereits im Vorfeld des Spielabends eine gewisse Euphorie zu spüren, denn eines war klar, zu verlieren gab es gegen Frommern-Stockenhausen eigentlich nichts und so ging man gegen eine DWZ-technisch klar überlegene Mannschaft unbeschwert ins Spiel.

Vielleicht war es gerade diese Unbeschwertheit die uns an diesem Abend einen in dieser Höhe völlig unerwarteten Auswärtssieg bescherte. Sicher ist aber eines: Früh in Rückstand zu geraten ist Gift! Und genau dies passierte uns an diesem Abend nicht. Nach 2 1/2 Stunden Spielzeit stand keiner von uns auf Verlust und das will etwas heißen. Wie gut uns Bajram Hodza tut, zeigte sich deutlich als Bajram uns mit 1:0 in Führung brachte. Seine Mittelspiel- und vor allem seine Endspielfähigkeiten sind wirklich erste Sahne! Diese demonstrierte er gegen den DWZ-stärksten Gegner an diesem Abend in beeindruckender Weise.

Angespornt durch seinen Sieg an Brett 4 spielten alle von uns an diesem Abend deutlich über ihrem Niveau. Manfred Rothfuß an Brett 5 und Markus Reuff an Brett 7 erspielten sich jeweils ein sicheres Remis, wobei beide bisweilen auch gewinnen hätten können. Das taten dann Kevin Dilper und Hans Glück an Brett 6 und Brett 8. Zwei solide Partien und die gewährten Chancen ausgenutzt. Auch an den ersten drei Brettern sah es lange Zeit sehr gut aus. Wir hätten an diesem Abend mit etwas Glück auch 8:0 gewinnen können, standen doch Klaus Dilper an Brett 2 und Peter Schröder an Brett 3 zeitweise ebenfalls auf Gewinn. Während Klaus dann zum 4 1/2 in das Remis willigte, vermasselte Peter seine Stellung doch noch und musste damit leider die einzige Verlustpartie des Abends schultern. Die Partie des Tages spielte wieder einmal unser Klaus Hayer, diesmal an Brett 1. Es war schon toll den Brettnachbar zu beobachten wie er seinen Gegner Zug um Zug den Raum streitig machte und die Partie so in souveräner Manier zu Ende brachte.

Am Ende stand ein klarer 5,5 : 2,5 Sieg, der an diesem Abend durchaus noch höher hätte ausfallen können.

Ein Blick auf die Tabelle zeigt ein selten gewordenes Bild: SC Klosterreichenbach als Tabellenführer! Hurra!

Tabelle nach der 2. Runde
Einzelergebnisse

Spielbericht Verbandsrunde 2015/2016 - 1. Runde - 26. September 2015

Unentschieden beim Saisonauftakt

Leider nicht wie erhofft mit einem klaren Sieg wie im letzten Jahr, sondern lediglich zu einem 4:4 reichte es uns in der 1. Verbandsrunde. Eine Entschuldigung, dass wir gleich auf die Spieler der ersten drei Bretter verzichten mussten, darf nicht gelten, war doch Bisingen-Steinhofen ebenfalls mit stark ersatzgeschwächter Mannschaft angereist. Die Gäste brachten vor allem an den hinteren Brettern ihre überraschend stark aufspielenden Jugendspieler zum Einsatz.

Kaum begonnen lagen wir einen Punkt hinten, da Peter Braun am 7. Brett bereits in der Eröffnung einen "kapitalen Bock schoss" und seine Dame verlor. Auch an den Brettern 5 und 6 lief es nicht so, wie wir uns das vorgestellt hatten. Den "kleinen Helden" aus Bisingen und Steinhofen gelang dort je ein überraschendes Remis gegen Sven Schröder und Markus Reuff. Allein Hans Glück holte an Brett 8 erwartungsgemäß den vollen Punkt.

An den vorderen Brettern war der Kampf intensiver, aber leider auch nicht von mehr Erfolg gekrönt. Auch hier waren nicht mehr als 2 Punkte zu ergattern. Während Peter Schröder am 2. Brett und Manfred Rothfuß am 4. zwei wirklich gute und fehlerfreie Partien spielten, mussten Neuzugang Bajram Hodza und Klaus Dilper ihre Punkte abgeben. Bajram gelang es leider nicht die Fehler aus der Eröffnung im Mittelspiel auszugleichen, so dass er im Endspiel eine unhaltbare Stellung auf dem Brett hatte. Am meisten ärgerte sich an diesem Abend aber Klaus, der sich mit Schwarz eine klare Gewinnstellung erspielte, dann aber durch eine Unachtsamkeit in der 4. Stunde auf die Verliererstraße geriet. Am Ende verblieb nur ein etwas bitteres 4:4 zu verbuchen.

Einzelergebnisse

Vereinsmeisterschaft 2015

Simeon Langermann ist Vereinsmeister 2015

Spielmodus:

Fischer-Bedenkzeit: 90 min für 40 Züge, nach der Zeitkontrolle 30 min zusätzlich für jeden Spieler und 30 Sekunden Zuschlag pro Zug ab dem ersten Zug.

Kreuztabelle im Schweizer-System nach der 5. Runde
Nr. Teilnehmer 1 2 3 4 5 6 7 8 9 Punkte Buchh
1. Langermann,Simeon ** ½ 1   1 +   1   4.5 13.0
2. Braun,Peter ½ ** 0 1   1       3.5 14.0
3. Dilper,Klaus 0 1 **     ½ 1 1   3.5 12.5
4. Gaiser,Oskar   0   ** 1 0     + 3.0 12.5
5. Holzer,Fritz 0     0 **   1 1 1 3.0 10.0
6. Dilper,Kevin - 0 ½ 1   ** 1     2.5 12.5
7. Pflugfelder,Friedric     0   0 0 **   + 2.0 13.0
8. Reuff,Markus 0   0   0     ** 1 2.0 13.0
9. Hagen,Manfred       - 0   - 0 ** 1.0 10.0

Spielbericht Verbandsrunde 2014/2015 - 7. Runde - 28. März 2015

Sieg in allerletzter Minute!

An Dramatik nicht mehr zu überbieten war unser letzter Mannschaftskampf gegen Dornstetten-Pfalzgrafenweiler. Obwohl es in der letzten Verbandsrunde für beide Mannschaften sprichwörtlich um nichts mehr ging, haben die beiden Mannschaften sich nichts geschenkt. Wer auf einen gemütlichen Abend gehofft hatte war absolut auf dem falschen Dampfer. So ist das nun einmal bei einem Lokalderby, meist ist es ein Hauen und Stechen und man muss froh sein, wenn es keine Verletzten gibt.

Apropos Verletzte, sowohl Pfalzgrafenweiler (man sehe uns den Verzicht auf den korrekten Namen nach) als auch wir selbst, mussten auf einige Stammspieler verzichten. Bei uns fehlten aus der ersten Garde Florian Schmid, Peter Fischer, Manfred Rothfuß und Kevin Dilper. Diese wurden ersetzt durch die Nachrücker Markus Reuff (der ja eigentlich immer spielt, weil wir nie komplett sind), Manfred Hagen, Hans Glück und unseren Altmeister Oskar Gaiser, dem ein spezieller Dank gilt, denn wenn man mit 86 Jahren noch an Verbandsspielen teilnimmt, dann ist das schon ausgewöhnlich und erwähnenswert. Oskar, vielen Dank!

Glücklicher Sieger ohne Kampfhandlung war an diesem Abend Klaus Hayer, der an Brett 2 ein "Freilos" hatte, da Pfalzgrafenweiler dieses Brett unbesetzt lassen musste. Es dauerte ungefähr zwei Stunden bis eine erste Einschätzung ergab, dass die Entscheidung knapp werden würde. Auf Gewinn stand nur Manfred Hagen. Simeon Langermann an Brett 1, Peter Schröder an Brett 3 und Markus Reuff an Brett 5 hatten je einen Bauer weniger, Hans Glück und Oskar Gaiser standen auf Verlust und Klaus Dilper hatte eine ausgeglichene Stellung. So kam es auch. Oskar und Hans mussten ihre Partien verloren geben. Manfred Hagen spielte jedoch wieder eine tolle Partie, gewann eine Figur und lies seinem Gegenüber keine Chance mehr auf einen Ausgleich (Männe, warum spielst Du nicht öfter? Derzeit können wir auf Dich in dieser Form nicht verzichten!) Es stand also 2:2, jedoch mit leichtem Vorteil für Pfalz. Aber was sind schon kleine Vorteile in einem Mannschaftskampf? Wir hätten den Abend in gemütlicher Runde bei Pizza und Rotwein ausklingen lassen können, aber Pfalzgrafenweiler lehnte beständig unsere "gutgemeinten" Remisangebote ab. Was nun kam, stellt jeden "Tatort" in den Schatten. Das war schon großes Kino.

In der vierten Spielstunde kippte die Partie von Markus Reuff. Waltraud Morlock spielte ihren Mehrbauer sicher nach Hause. Vielleicht war das der Grund für die abgelehnten Remisangebote. Waltraud, herzlichen Glückwunsch zum Platz 2 auf der Topscorer-Liste! Wir lagen also zurück. Simeon Langermann kämpfte an Brett 1 mit einem Bauer weniger um ein Remis. Zum Glück war auf ihn wieder einmal Verlass! Das war der Auftakt zum Finale. Peter Schröder hatte mittlerweile auch den zweiten Bauer verloren, aber die Stellung war sehr kompliziert und beide Gegner steuerten auf ein Zeitnotdrama zu. Klaus Dilper spielte an diesem Abend eine überragende Partie gegen einen um 300 DWZ stärkeren Gegner. Motiviert durch das Ablehnen mehrerer Remis-Angebote nutzte er kleine positionelle Schwächen seines Gegenübers nun gnadenlos aus und lehnte die dann "eintrudelnden" Remisangebote kategorisch ab. Er erspielte sich einen gedeckten Freibauer auf der 6. Reihe, tauschte die verbliebenen Türme und führte seinen Freibauer sicher zur Verwandlung. Damit hing nun alles vom Geschehen an Brett 3 ab.

Gebannt starrten alle dagebliebenen Spieler nun auf das letzte verbliebene Brett. Peter hatte noch drei Minuten für die verbleibenden sechs Züge, sein Gegner etwa das Doppelte. Peters Stellung war nicht gut, was bei zwei Bauern weniger auch nicht verwunderlich ist. Aber es waren nach vier Stunden Spielzeit noch immer fast alle Figuren auf dem Brett und die Stellung war kompliziert. Genau darin sah Peter seine Chance - und es gab nur diese Eine. Peter zog seine Dame mitten in die feindliche Stellung und griff immer wieder ungedeckte Figuren an. Das zwang seinen Gegner zu längerem Nachdenken und dessen Zeitvorsprung verschmolz wie Schnee in der Sonne. Statt einfach seine Königstellung zu sichern, suchte sein Gegner nun auch noch nach guten Angriffszügen und auf einmal hatte dieser noch drei Züge in weniger als einer Minute zu machen. Peter bot ein letztes Mal Remis an was zu einem 4:4 geführt hätte, aber sein Gegner zog es vor, mit einem Springerzug den eigenen Angriff zu verschärfen. Dann holte Peter das letzte Ass aus dem Ärmel. Durch ein Figurenopfer drohte er auf einmal zweizügig mit Matt. Völlig von der Rolle interpretierte sein Gegner die verbleibenden letzten 10 Sekunden als verbleibende Restzeit von 1 Minute und lies dabei den 40. Zug verstreichen. Schluss! Aus! Reklamation von Zeitüberschreitung! Etwas gegen die Schachetikette verstoßend breitete sich dann der Jubel unter den Klosterreichenbacher Spieler aus. Aber wem will man das verargen? Uns hätte es auch ein 4:4 getan, aber wie so oft, kommt "Hochmut vor dem Fall". Das ist nicht böse gemeint und Waltraud wird es gelassen nehmen und auf Revanche sinnen - und das ist ihr gutes Recht. Aber jetzt freuen wir uns zuerst einmal über unseren 4 1/2 : 3 1/2 Sieg gegen unseren "besten Feind aus Pfalzgrafenweiler".

Einzelergebnisse

Spieltermine - Verbandsrunde 2019/20

14.09. Klosterreichenb. - Heuberg-Gosheim 2 4 : 4
28.09. Klosterreichenb. - Hechingen 1 5 : 3
19.10. Bising-Steinh. 2 - Klosterreichenb. 4 : 4
09.11. Klosterreichenb. - Rangendingen 2 5,5 : 2,5
30.11. Balingen 3 - Klosterreichenb. 4,5 : 3,5
14.12. Klosterreichenb. - Don.Tuttlingen 2 4 : 4
01.02. Heinstetten 1 - Klosterreichenb. 5 : 3
29.02. Klosterreichenb. - Do.Pfalzgrfwlr 2 2 : 6
28.03. Schömberg 1 - Klosterreichenb.      

Schach spielen ...

Zu unserem Spiel- und Trainingsabend treffen wir uns jeden Montag um 19.oo Uhr im "Alten Rathaus" in Klosterreichenbach neben dem Gasthaus Schützen.

Café-Schach ist jeden Sonntag 10-13 Uhr im Café am Eck in Baiersbronn.

Gäste sind jederzeit herzlich willkommen.

nächste Termine

Keine Termine

Shredderchess.de

Chessbase.com

chesstempo.com

Schach online spielen

Online Schach spielen ...