"Kunst und Schach sind nur
 verschiedene Felder, in
 denen dieselbe Poesie
 Ausdruck findet."

       Wladimir Kramnik

Schachclub Klosterreichenbach e.V.

Spielbericht Verbandsrunde 2014/2015 - 2. Runde - 25. Oktober 2014

Zum Training nach Albstadt

Ein Blick auf die Tabelle und auf die Aufstellung der Mannschaften brachte schon vor der Fahrt nach Albstadt zutage, dass wir gegen Albstadt 2 bestenfalls eine kostenlose Trainingseinheit bekommen würden. Selbst mit unseren ersten 8 Brettern wären gegen einen dermaßen stark besetzten Gegner wohl keine Punkte zu holen gewesen.

Albstadt spielt derzeit mit einem 1700er-Schnitt an den ersten 8 Bretten. Da wundert es auch nicht, dass diese Mannschaft den Top-Favoriten Dornstetten-Pfalzgrafenweiler schon in der ersten Runde mit 4.5:3.5 auf die Ränge verwiesen hat. Was wollten wir also dort ausrichten, wenn wir "ohne Fünf" anzutreten hatten? Bei uns fehlten die an Brett 2 bis 6 gesetzten Spieler. Um es vorweg zu nehmen: Mit zwei Brettpunkten waren wir gut bedient.

Der Spielabend verlief etwas turbulent, gab es doch bereits in der frühen Phase einige Aufregung wegen eines angeschalteten Smartphones eines unserer Spieler, die aber nach einer regen Diskussion der Mannschaftsführer einvernehmlich geregelt wurde.

Auf den Brettern brannte es auch schnell recht loh, denn Simeon Langermann und Klaus Dilper an den Brettern 1 und 2 standen eigentlich bereits nach der Eröffnung auf Verlust. Die anderen Bretter standen zu dieser Zeit noch ausgeglichen, aber im weiteren Fortgang des Abends zeigten die Albstädter, dass sie nicht gewollt waren uns irgendwelche Geschenke zu machen. Einzig Kevin Dilper, Peter Braun und Fritz Holzer konnten dem Druck lange standhalten.

Peter Braun spielte an diesem Abend eine überragende Partie. Sein Gegner lehnte nach drei Stunden Spielzeit ein Remis-Angebot von Peter ab, wohl weil er seine DWZ am Schwinden sah. Was dann kam war ein kleiner Schachkrimi. Peter spielte immer besser und kam langsam aber sicher in Vorteil. Nun nahm Peter ein Remis-Angebot seines Gegners nicht mehr an und spielte als letzter Spieler nach vier Stunden seine Partie sicher nach Hause.

Fritz Holzer und Kevin Dilper verloren beide Ihre Partien nach dreieinhalb Stunden. Besonders ärgerlich ist der Partieausgang für Kevin. Kevin spielte die ganze Partie gegen einen Gegner mit einer 600 Punktebesseren DWZ, in sicherer Remisbreite. Das Endspiel mit jeweils Turm, Läufer und Bauern war "tot-remis". Schade, dass Kevins Gegner die Remis-Angebote ablehnte und nur auf einen Fehler Kevins hoffend, weiter spielte. Dass Kevin ihm dann den Gefallen tat, müssen wir der mangelnden Erfahrung unserer Jugendspieler zuschreiben; aber dazu sind sie nun mal jung und diese Fehler stehen wir ihnen einfach zu.

Überraschender Weise tat sich an den Spitzenbrettern 1 und 2 trotz der schlechten Ausgangslage noch einiges. Simeon konnte durch geschicktes Spiel seine Partie sogar noch in ein für ihn leicht vorteilhaftes Endspiel abwickeln, das am Ende dann doch mit einem Remis endete.

Klaus Dilper sah sich auch bereits auf der Verliererstraße, aber schon nach zwei Stunden die Flinte ins Korn werfen wollte er dann doch nicht. Eine Ungenauigkeit seines Gegners bescherte ihm dann die Chance, die Partie wieder in ausgeglichenes Fahrwasser zu bringen. Nach einem geschickt von ihm eingefädelten Abtausch der Damen, stand die Partie komplett ausgeglichen. Klaus bot seinem Gegner daraufhin mehrfach an, die Partie mit einem Unentschieden zu beenden, was dieser aber jeweils ablehnte. Nach weiteren Zügen bot sich sogar die Möglichkeit für Klaus zu einem Bauerngewinn und das war nun der Wink für seinen Gegner, selbst Remis anzubieten, in was Klaus dann ob des aussichtslosen Mannschaftsspielstandes, dann auch ohne groß weiter nachzudenken, einwilligte.

Das Fazit des zweiten Spieltages: Wir hatten keine Chance. Das tut nicht weh, wenn der Gegner so gut aufgestellt ist wie Albstadt. Wir gratulieren einfach einer guten Mannschaft. Wir konnten auch die fünf fehlenden Bretter nicht kompensieren, aber das spielte an diesem Tag keine Rolle.

Einzelergebnisse

Unsere Homepage

Neue Rubrik "Jugend"

Ab sofort hat unsere Schachjugend auf unserer Homepage eine eigene Rubrik. Dort werden wir über alles rund um die Jugendarbeit berichten. Angefangen haben wir mit den Steckbriefen unserer Jugendspieler. Diese Info möchte ich mit der Bitte verbinden, die Jugendarbeit eingehend zu unterstützen. In erster Linie heißt das für die etablierten Spieler, dass diese sooft als möglich am Vereinsabend teilnehmen und nach dem Jugendtraining mit den dann noch anwesenden Jugendlichen eine freie Partie spielen.

Über die Homepage und speziell über die Rubrik "Jugend" hoffen wir, unseren Verein einer breiteren Öffentlichkeit zu nahe zu bringen und besonders neue Jugendspieler zu gewinnen.

Klaus Dilper

Spielbericht Verbandsrunde 2014/2015 - 1. Runde - 27. September 2014

Mit deutlicher Niederlage in die neue Saison - 1. Mannschaft verliert 6,5:1,5 gegen Stockenhausen-Frommern 2

"Am Anfang fehlte uns das Glück und dann kam auch noch Pech dazu", mit dieser Ausrede können wir uns diesmal leider nicht aus der Affäre ziehen. Wenn von den ersten acht Brettern vier fehlen, dabei auch die beiden Spitzenbretter, dann ist es nicht verwunderlich, wenn man gegen eine Mannschaft die durchgehend mit Spielern über 1500 DWZ besetzt ist wie Frommern, eine deutliche Niederlage kassiert. Dass wir generell in der Lage sind auch gegen stark besetzte Mannschaften zu bestehen, haben wir in der letzten Runde bewiesen als wir Frommern mit 5,5:2,5 nach Hause schickten. Allerdings spielten wir da mit der vollen Besetzung an den ersten 8 Brettern! Um es auf den Punkt zu bringen: Bei einer so stark besetzten A-Klasse und bei nur sieben Spieltagen wird es diesmal extrem schwierig den Klassenerhalt zu schaffen, insbesondere wenn es uns nicht gelingt mit den besten Spielern anzutreten.

In Frommern lagen wir bereits nach nur einer guten Stunde einen Punkt zurück. Nico Gaiser verlor in eigentlich aussichtsreicher Stellung seine Dame und damit auch schnell seine Partie. Etwas später konnte Sven Schröder ausgleichen, obwohl auch er sich in der Eröffnung verspielt hatte und nur mit Glück die Anfangsphase überstand. Auch Kevin hatte nicht seinen besten Tag, übersah er doch gleich zweimal einen Figurengewinn und lies somit die Chance aus, das Endergebnis etwas weniger hart auszusehen. Peter Schröder und Hans Glück standen während ihrer ganzen Partie nie richtig gut und beide mussten der Spielstärke ihrer Gegner Tribut zollen. Klaus Dilper kam gut aus der Eröffnung, musste jedoch aufgrund des Rückstandes auf Sieg spielen. Er opferte einen Läufer gegen zwei Bauern in der Hoffnung im Zentrum zwei Freibauern zu schaffen. Seinem Gegner gelang aber durch geschicktes Spiel der Abtausch aller Figuren, so dass am Ende nur ein verlorenes Endspiel auf dem Brett blieb. Einzig Klaus Hayer und Markus Reuff zeigten an diesem Tag ein beständiges Spiel. Klaus stand bis zum Schluss besser, aber durch eine komplett missglückte Zeiteinteilung verlor Klaus durch Überschreiten der Spielzeit auch seine Partie. Als alles gelaufen war, willigte Markus Reuff's Gegner in das vorgeschlagene Remis zum enttäuschenden Endstand von 6,5:1,5.

Das Fazit aus dem ersten Spieltag: Wir hätten zwei Brettpunkte mehr holen müssen - keine Frage. Kevin und Klaus Hayer gewinnen an normalen Tagen ihre Partien. In der Summe hatten wir mit dieser Aufstellung aber keine wirkliche Chance. Einziger positiver Aspekt war die Zusage von Sven Schröder, der Mannschaft zur Verfügung zu stehen. Gut dass das mit einem Punkt belohnt wurde. Danke Sven.

Einzelergebnisse

Vier-Städte-Turnier 2014

Traditionsturnier diesmal in Klosterreichenbach

Traditionell treffen sich in der Sommerpause die Schachvereine Horb, Dornstetten-Pfalzgrafenweiler und Klosterreichenbach, sowie einige Spieler des ehemaligen Schachclubs Freudenstadt zum Vier-Städte-Turnier, welches dieses Jahr wieder vom Schachclub Klosterreichenbach ausgerichtet wurde.

Das Turnier hat sich über die Jahre zu einem einzigartigen Schachevent entwickelt, bei dem nicht der Kampf, sondern die Begegnung Alt-gegen-Jung im Mittelpunkt steht. Hier treffen jahrzehntelange Schacherfahrung und jugendlicher Siegeswillen aufeinander.

Turniersaal

Weiterlesen: Vier-Städte-Turnier 2014

Vereinspokal 2013

Manfred Hagen Pokalsieger 2013

Herzlichen Glückwunsch an unseren Pokalsieger 2013.

Souverän gewinnt Manfred Hagen das Turnier!

Spieltermine - Verbandsrunde 2019/20

14.09. Klosterreichenb. - Heuberg-Gosheim 2 4 : 4
28.09. Klosterreichenb. - Hechingen 1 5 : 3
19.10. Bising-Steinh. 2 - Klosterreichenb. 4 : 4
09.11. Klosterreichenb. - Rangendingen 2 5,5 : 2,5
30.11. Balingen 3 - Klosterreichenb. 4,5 : 3,5
14.12. Klosterreichenb. - Don.Tuttlingen 2 4 : 4
01.02. Heinstetten 1 - Klosterreichenb.      
29.02. Klosterreichenb. - Do.Pfalzgrfwlr 2      
28.03. Schömberg 1 - Klosterreichenb.      

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Zu unserem Spiel- und Trainingsabend treffen wir uns jeden Montag um 19.oo Uhr im "Alten Rathaus" in Klosterreichenbach neben dem Gasthaus Schützen.

Café-Schach ist jeden Sonntag 10-13 Uhr im Café am Eck in Baiersbronn.

Gäste sind jederzeit herzlich willkommen.

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